Mitglied werden

Wir laden Sie ein, ein Teil unseres starken Netzwerks zu werden, in dem Sie ein breiter Dialog, professionelle Beratung und politische Mitbestimmung erwarten wird. In einer schnelllebigen Wirtschaftswelt stehen wir vom Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband für Stabilität durch soziale und finanzielle Absicherung der Unternehmen.

Nützen Sie unser Service und machen Sie als Mitglied im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband mit. Miteinander erreichen wir mehr für EPU, kleine und mittlere Unternehmen in Österreich.

Rückrufservice

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an uns? Sie benötigen einen Beratungstermin? Oder möchten Sie uns unterstützen?

Dann teilen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer mit, damit wir Sie zurückrufen können.

{{insert_form::1}}

Kontakt

Sozialdemokratischer
Wirtschaftsverband Österreich
Mariahilfer Strasse 32/1/1
1070 Wien
(+43-1) 522 47 66-0
(+43-1) 522 47 66-81



Barrierefreie Bedienung der Webseite



Kontrast
  • Farbkontrast schwarz auf gelbem Hintergrund
  • Farbkontrast gelb auf schwarzem Hintergrund
  • Farbkontrast blau auf weißem Hintergrund
  • Farbkontrast weiß auf blauem Hintergrund
  • Farbkontrast Standard

Start der neuen Plattform "Anders Handeln"

Aus "TTIP Stoppen" wurde Mitte März die Plattform "Anders Handeln".

Globaler Handel braucht Spielregeln, die kleine und mittlere Unternehmen fördern.

Es bleibt nicht bei TTIP und CETA. Die EU-Kommission verhandelt derzeit im Auftrag der Mitgliedsländer rund 30 ähnliche Freihandelsabkommen. Deren Agenda bleibt dieselbe: Verschlechterung der Wettbewerbssituation für Klein- und Mittelbetriebe, Sonderklagerechte für Konzerne, Liberalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Um stärker die Alternativen zur aktuellen Handelspolitik in den Vordergrund zu stellen, wurde aus dem Bündnis "TTIP Stoppen" nun die Plattform "Anders Handeln".

Diese wird auch vom SWV unterstützt. "Freihandelsabkommen sind per se nichts Böses. Bisher werden sie aber so gestaltet, dass nur internationale Konzerne zu ihren Gewinnern gehören", kritisiert SWV-Wien-Präsident Fritz Strobl und fordert: "Freihandelsabkommen müssen Arbeitsplätze schaffen, Standards schützen und die österreichische Wirtschaft unterstützen statt ihr zu schaden."

Der SWV setzte sich bereits in der Vergangenheit für den Schutz der heimischen Betriebe ein. Auf parlamentarischer Ebene sowie im Wiener Wirtschaftsparlament wurde gefordert, dass die Auswirkungen von CETA & Co. zu analysieren und im Falle einer Schlechterstellung zeitgerecht zu stoppen sind.

Keine Chance für kleine Betriebe

Dass Klein- und Mittelbetriebe von TTIP und Co. profitieren würden, ist zu bezweifeln. So entfallen zum Beispiel von allen Exporten, die heimische Unternehmen tätigen, auf die USA weniger als sechs Prozent.

Und eine Harmonisierung der Normen und Standards, wie es CETA vorsieht, hätte massive Auswirkungen auf Klein- und Mittelbetriebe, denn diese würden nicht nur für den globalen Handel gelten, sondern auch innerhalb Österreichs und der EU. Wegen ihrer Betriebsgröße verfügen sie nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen, um gegen die transnationale Konkurrenz zu bestehen.

"Der globale Handel braucht Spielregeln, die auch kleinen Unternehmen eine Chance geben", betont Strobl. Durch einen breiten Protest konnte das Bündnis bisher wichtige Erfolge verbuchen: TTIP liegt auf Eis und CETA muss in allen nationalen Parlamenten ratifiziert werden, bevor es vollständig zur Anwendung kommt.