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„Selbständigkeit ist für viele Frauen die letzte Alternative“

„Selbständigkeit ist für viele Frauen die letzte Alternative“

Einkommen von selbständig erwerbstätigen Frauen nur durchschnittlich 15.600,- Euro pro Jahr. Mehr und bessere Kinderbetreuung in Tirol notwendig.

„Unternehmerin zu sein, das mag vielleicht nach viel Geld und großer Unabhängigkeit klingen. Die harte Realität sieht für viele Frauen ganz anders aus“, stellen SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim und Gabi Rothbacher, gf. Vizepräsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Tirol Bezirksfrauenvorsitzende von Innsbruck Land, klar. Arm trotz Arbeit, das trifft auch Unternehmerinnen. Ganz besonders, wenn sie alleinerziehend sind.

Sie beziehen sich damit auf die heutigen Äußerungen von Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf, die verkündete, dass der Frauenanteil bei Firmengründungen in Tirol inzwischen bei 45,6% liege und ein Drittel der Unternehmen in Tirol von Frauen geführt werde.

„Schön und gut. Was die ÖVP-Landesrätin nicht anspricht, sind die Lebensrealitäten von vielen dieser Frauen. Scheinselbständigkeit, Neue-Selbständige, Ein-Personen-Unternehmen, Minieinkommen und prekäre Arbeitsbedingungen“, bringen es Yildirim und Rothbacher auf den Punkt. Von den 44.708 Betrieben in Tirol gehören 40.261 zu den Ein-Personen- oder Kleinstunternehmen.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen von selbständigen Frauen lag in Österreich im Jahr 2015 bei nur 15.600,- Euro (vor Steuer), das Medianeinkommen bei 8100,- Euro (Männer: 30.469,- Euro bzw. 15.523,- Euro). Frauen verdienen nur etwas mehr als die Hälfte der Männer. Die Einkommensschere klafft weit auseinander. (Quelle: Statistik Austria http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/personen-einkommen/allgemeiner_einkommensbericht/index.html )

Buchhalterinnen, Friseurinnen, Grafikerinnen oder Nageldesignerin: „Der Schritt in die Selbständigkeit ist für zahlreiche Frauen kein wirklich freiwilliger, ihnen bleibt schlichtweg keine Alternative. Unter prekären Verhältnissen wird so z.B. der Mangel an ausreichender Kinderbetreuung kompensiert oder Arbeitslosigkeit vermieden. Genau diese Frauen sind es auch, die vom sogenannten „Familienbonus“ der Bundesregierung nicht profitieren werden“, kritisieren Yildirim und Rothbacher.

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